Twee Buddeln Korn

Twee Buddel Koorn

 

De Buer is krank, mach sik ni mehr röhr´n,

lich’ flach in´t Bett, mach von nix mehr wat hör’n.

De Mooch is toschann, he spüch alln`s weller ut,

den Kopp deit em weih, em geiht dat ni goot.

De Köh neern in Stall, de möt molken warn,

sien Erna de Beste, kiek em ni mehr an.

Em is ni to hölpen, krittenwitt as de Wand,

wi krall wär he güstern, hüüt is he ganz toschann.

Un morgen noch ümmer toschann.

 

Twee Buddel Koorn, op dat Füerwehr-Fest,

dat koole Buffet, nach´s Klock twee, allerbest.

Dat Beer boben op, den Conjack achteran,

dat sünd Soken, de brug een Man!

Ooooh Ooooh . . .

 

Dat End vun`d Leed, is doch klor

he dörf ni mehr wech, dat ganze Johr.

Dat will he ni begriepen, he will doch blots

genau wie sien Kumpels - een ganz lütt beten Spooß.

 

Twee Buddel Koorn, . . .

 

Text: Gawrisch/Sasse

Musik: Gawrisch/Sasse

Und hier eine (sinngemäße) Übersetzung:

Twee Buddel Koorn

 

DeDer Bauer ist krank, mag sich nicht mehr bewegen,

liegt flach im Bett, will gar nichts mehr hören.

Der Magen ist kaputt, er spuckt alles wieder aus,

der Kopf tut ihm weh, ihm geht es nicht gut.

Die Kühe hinten im Stall müssen gemolken werden,

seine Erna, die Beste, guckt ihn nicht mehr an.

Ihm ist nicht zu helfen, kreideweiß wie die Wand,.

wie munter war er gestern, heute ist er ganz kaputt.

Und morgen imer noch kaputt.

 

Zwei Flaschen Korn auf dem Feuerwehrfest,

das kalte Buffet nachts um zwei, wunderbar!

Das Bier noch oben drauf, den Cognac hinterher,

das sind Sachen, die braucht ein Mann!

 

Das Ende vom Lied, ist doch klar,

er darf nicht mehr weg für den Rest des Jahres.

Das will er nicht begreifen, er will doch nur,

genau wie seine Kumpels, ein kleines bisschen Spaß.

 

Zwei Flaschen Korn . . .